Die Anforderungen an einen Büroeinrichter gestalten sich heutzutage recht vielseitig. Was vor einigen Jahren noch mit einer Magnetplatte und Magnetsymbolen gemacht wurde, geschieht heute mit modernen CAD Anlagen. Vorbei ist das Planen, Gerücke und Geschiebe der "Symbolplättchen" und das anschließende Abkopieren der Büroeinrichtung.
Ist der Grundriss als DWG/DXF Datei (Autocad) vorhanden, kann dieser meist als Schablone dienen und der Grundriss wird übergezeichnet. Ist keine Datei vorhanden, muss das Büro oder die Büroetage von Hand ausgemessen werden und Wand für Wand mit Türen und Fenstern neu gezeichnet werden.
Nach dem Erfassen des Grundrisses, der Türen, Fenster mit Brüstungshöhen und der Verkabelung beginnt die eigentliche Büroplanung. Bei der Büromöbelplanung wird erst der Bodenbelag und anschließend die Beleuchtungssituation eingezeichnet. Anschließend werden die Büromöbel nach den EU-Richtlinien und der Arbeitsstättenverordnung auf die Bedürfnisse des Kunden eingeplant.
Bei der Möbelplanung ist eine sehr enge Zusammenarbeit mit den einzelnen Lieferanten gefordert. Dieser muss dem Büroplaner die Datenbänke mit den einzelnen Möbelserien und Möbelsystemen zur Verfügung stellen. Bei den CAD Systemen für die Planung gibt es zwei Systeme auf dem Markt.
- das 3D Office von der Fa. 3D Office, Daten sind hier im OCD Format
- den Pcon-Planner von Eastern Graphics, Daten liegen hier im Ofml Format
Mit beiden Formaten lassen sich problemlos 3D Zeichnungen von Büroräumen und Büroetagen planen. Nach der Einrichtungsplanung können dann fotorealistische Darstellungen erzeugt werden, die sehr realitätsnah sind.
Durch die moderne CAD Planung werden Fehlplanungen- und Einrichtungen im Vorfeld vermieden.
Ein weitere Future bei den CAD Programmen ist ein "Viewermodus.
Hier wird eine Datei erzeugt, womit der Kunde virtuell durch sein neu gestaltetes Büro "gehen" kann.
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