Hochstühle für Kleinkinder und Kinder gibt es schon seit dem frühsten Mittelalter. Bauern, Handwerker und auch der Adel nutzten die Stühle, um ihre Kleinsten mit an den Tisch oder die Essenstafel zu bringen. Der Werkstoff der Hochstühle waren zu der Zeit meistens Holz, in besonderen Fällen aber auch Schmiedeeisen.
In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts fanden dann auch Kombinationen aus Metall (Stahlrohrgestänge) und Plastiksitzschalen ihren Weg in den Handel. Diese Stühle wurden häufig in den gut bekannten gelb-blauen Möbelhäusern aus Skandinavien an den Mann gebracht. Auch heute wird der Kinderhochstuhl noch immer in verschiedenen Ausführugen dort verkauft.
Ein Stuhl hat sich seit 1972 als Klassiker in vielen Haushalten weltweit etabliert. Der Tripp Trapp Hochstuhl aus dem Hause Stokke AS aus Norwegen. Die Norweger schafften einen von der Form her simplen Stuhl, der jedoch aufgrund des Buchenholzes Jahrzehnte halten kann. Außerdem besticht der Stuhl durch eine hohe Kippsicherheit.
Als mögliche Mitbewerber von Stokke haben sich die Firmen Leanderdesign und Hauck mit ihren Kufenstühlen einen Namen geschaffen. Preislich liegen die Stühle bei Preisen von 60 Euro bis 180 Euro. Das Zubehör für die Hochstühle reichen dabein von Schrittgurten, über Sitzkissen und auch Vorsatztischen.
Wie schon früher, gilt auch heute, dass es für die Kindesentwicklung von größter Wichtigkeit ist, gemeinsam am Tisch zu sitzen. Dadurch werden schon die Kleinsten in das tägliche Leben der Familie eingebunden.
Gerade die Tische in den der Küchen oder Esszimmern gelten als Schaltzentrale im familiären Miteinander.
Um auch den stilistischen Wünschen genüge zu tun, sind viele Stühle in den verschiedensten Farben erhältlich – von natur, über grün bis rot der walnußbraun.
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