Die ohnehin schon gebeutelte Deutsche Telekom hat einen weiteren Tiefschlag erhalten. Ihr neues Hochgeschwindigkeits-DSL können die Bonner nicht wie gewollt als Monopolist betreiben. Die EU-Kommission hat entsprechende Pläne abgelehnt. Mit VDSL ist Fernsehen über Internet und das sogenannte Triple Play möglich.
Politiker von SPD und CDU hatten Telekom-Managern zugesichert, dass diese ihr neues Hochgeschwindigkeits-DSL-Netz vorerst ganz allein nutzen können, ohne das die Regulierungsbehörde dazwischenfunkt. Das sollte natürlich nicht ohne Gegenleistung der Telekom bleiben. Im Gegenzug für dieses im Koalitionsvertrag garantierte Monopol, versprach die Deutsche Telekom die Absicherung von 5000 Arbeitsplätzen und Investitionen von drei Milliarden Euro bis 2007 in Deutschland
Doch aus diesem politischen Deal wurde nichts. Die Telekom muss nach einer Entscheidung der EU-Kommission ihren Mitbewerbern Zugang zu ihrer Breitbandinfrastruktur und grundsätzlich auch zu ihrem geplanten neuen Hochgeschwindigkeitsnetz (VDSL) gewähren. Die Kommission genehmigte heute in Brüssel eine entsprechende Regelung der Bundesnetzagentur.
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