Jede Partnerschaft wird früher oder später einmal aus den verschiedensten Gründen in eine Krise geraten. Ob eine Trennung unvermeidlich ist, ist maßgeblich an die Fähigkeit gekoppelt, wie die Partner in der Lage sind, ihre entstandenen Konflikte zu lösen.
Statistisch betrachtet glänzen die Deutschen nicht gerade durch Qualitäten beim persönlichen Krisenmanagement. Im Jahre 1970 lag die Scheidungsrate noch bei knapp über siebzehn Prozent. Im Jahr 2009 betrug die Quote schon fast sechzig Prozent. Wurde vor rund 15 Jahren noch jede dritte Ehe geschieden, ist es gegenwärtig schon jede zweite.
Natürlich spielen bei dieser Entwicklung auch gesellschaftliche Veränderungen eine Rolle. Dennoch weisen die Zahlen auf eine starke demografische Wandlung in unseren Beziehungsstrukturen hin, auch wenn viele Paare wirklich bemüht sind, ihrer Beziehung noch eine Chance durch einen zweiten Anlauf zu gewähren. Leider sind auch diese „aufgewärmten Partnerschaften“ oftmals nicht erfolgreich, wie viele Paar- Therapeuten zu bedenken geben.
Altlasten und ungeklärte Konflikte bringen den zweiten Anlauf definitiv zum Scheitern
Natürlich hat jede Liebe eine zweite Chance verdient und auch Mutter Natur hat uns nicht umsonst mit bestimmten Hormonen ausgestattet, die in uns Emotionen erzeugen, um eine wichtige soziale Bindung wie eine Ehe oder eine unverheiratete Partnerschaft zu erhalten.
Doch leider erfolgt beim zweiten Anlauf meist nur eine Fortsetzung der Fehler aus dem ersten Beziehungsakt. Unverarbeitete Kränkungen und Verletzungen sind eines der Hauptprobleme. Derartig negative Gefühle lassen sich auf Dauer nicht unterdrücken und werden im Beziehungsalltag immer wieder präsent sein und für neue alte Streitereien sorgen. Ebenso müssen Konflikte hinsichtlich der Erwartungen an den jeweiligen Partner in einer Form gelöst werden, so dass in einer Zweierbeziehung für beide ein Kompromiss resultiert, mit dem wirklich gut zu leben ist.
Sind die Partnerkonflikte jedoch unlösbar, was beispielsweise der Fall ist, wenn sich die Lebensmodelle- und Pläne der Partner nicht vereinen lassen oder einer der Partner persönliche Probleme wie Bindungsangst oder extreme Eifersucht nicht in den Griff bekommt, sind jegliche Bemühungen um die Liebe und die Beziehung vergeblich.
Wiederkehrende Gefühle und ein fester Wille sind gute Voraussetzungen für den zweiten Anlauf
Während und nach einer Trennung empfinden viele Ex-Partner dennoch Gefühle für den oder die Ex. Auch wenn diese Gefühle meist nicht klar als „Liebe“ eingeordnet werden können, sind sie doch ein gutes Zeichen dafür, dass noch nicht alles vorbei ist. Haben die frisch gebackenen Ex-Partner den emotionalen Eindruck, dass ihre Liebe auch wieder wachsen kann und zudem die Bereitschaft, dem jeweils anderen zu verzeihen und die gemeinsamen Konflikte zu lösen, können sie durchaus sehr viel gewinnen. Nicht nur einfach den oder die Ex zurück, sondern eine erstarkte und gefestigte Beziehung, in der das Band der Liebe ein ganzes Leben halten kann. Und dafür lohnt es sich doch zu kämpfen, oder?
Weiterführende Tipps im Netz:
Was man tun sollte, wenn man seine(n) Ex zurückgewinnen will:
Elbsenf.de - Ex zurück
Für alle, die den Verdacht haben, dass sie selbst oder ihr Partner / ihre Partnerin an Bindungsangst leidet, ist dieser Artikel lesenswert:
Ex-Zurück-Gewinnen.de - bindungsangst
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