Kerzen waren in frühester Zeit Lichtquellen für die Arbeit bei Nacht. Sie bestanden damals vor allem aus Bienenwachs oder Talg - mittlerweile sind Kerzen aus Paraffin oder Stearin der Standard. Heute haben Glühbirnen und andere elektrische Lichtquellen sie in ihrer Bedeutung verdrängt. Eingesetzt werden sie vor allem in der Kirche oder zu Hause, um eine feierliche, gemütliche Atmosphäre zu schaffen.
Kerzen gibt es in den verschiedensten Formen und Farben. Neben einfachen Stumpenkerzen und Teelichtern gibt es sie beispielsweise als bestimmte Form zu kaufen. Beliebt sind Tierfiguren oder Modelle, die zum jeweiligen Anlass passen. Andere nehmen beim Verbrennen eine charakteristische Gestalt an: Sie werden als Lotuskerzen bezeichnet. Es bilden sich zwei geschwungene Bögen an je einem Ende der Kerze und erzeugen ein blütenhaftes Aussehen. Daneben gibt es immer wieder neue Kreationen aus dem Bereich der Kerzen.
Eine brennende Kerze sollte man niemals unbeaufsichtigt lassen - auch, wenn es sich nur um ein kleines Teelicht handelt. Sind andere Personen oder Tiere im Haus, können diese die brennende Kerze umkippen und einen Brand verursachen. Greift die Flamme einer Kerze doch einmal auf andere Gegenstände über, kann man den Brand mit Wasser löschen, bevor er sich ausbreitet. Um die Brandgefahr zu minimieren, sollte man noch einige Momente nach dem Ausblasen der Flamme die Kerze beobachten. Ein qualmender Docht kann neu entfachen und zum Brand führen, da die Flamme nicht bemerkt wird. Eine sichere Kerze erkennt man daran, dass der Docht nur noch minimal oder gar nicht mehr qualmt - sie kann nicht neu entflammen.
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